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in Emmendingen und Denzlingen.

Plug-In-Erzeugungsanlagen

Plug-In-Erzeugungsanlagen für Balkon oder Garten werden immer bekannter. Welche Technik in den Mini-PV-Anlagen steckt, was es beim Betrieb zu beachten gibt und welche Risiken bestehen, erfahren Sie hier.

  • Was ist eine Plug-In Erzeugungsanlage?

    Eine Plug-In Erzeugungsanlage ist eine Mini-Photovoltaik-Anlage, wie man sie auch fest verbaut auf vielen Dächern sieht. Die Plug-In-Anlagen sind frei platzierbar und bieten so auch Nicht-Eigentümern die Möglichkeit selbst Strom zu erzeugen. Angebracht werden sie ganz einfach auf dem Balkon, im Garten, an der Fassade oder am Carport. Der erzeugte Strom der Anlage kann über spezielle Energiesteckvorrichtungen (z.B. nach Vornorm VDE V 0628‐1) unter Berücksichtigung der Anforderungen nach DIN VDE 0100-551 und DIN VDE V 0100-551-1 auch in das vorhandene Hausnetz eingespeist werden oder in Batterien gespeichert werden.

    Wie funktioniert eine Plug-In-Anlage?

    Die Plug-In-Anlage ist mit Solarzellen ausgestattet, die Licht in Gleichstrom verwandeln. Der eingebaute Wechselrichter wandelt die Energie in Wechselstrom um. Durch eine Verbindung kann der Strom durch die Steckdose direkt ins Hausnetz eingespeist und verbraucht werden. Falls nötig kann der erzeugte Strom auch in einem Akku gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt verbraucht werden.

  • Was gilt es zu beachten?

    Die Plug-In-Erzeugungsanlagen müssen beim zuständigen Netzbetreiber gemäß Nieder­spannungs­anschluss­verordnung (NAV) § 19 Abs. 3 angemeldet werden. Dies ist in Denzlingen und Emmendingen die Stadtwerke Emmendingen GmbH. Beim Betrieb einer Anlage muss ein Zwei­richtungs­zähler oder ein rücklaufgesperrter Zähler in der Zähleranlage installiert sein. Ist dieser nicht vorhanden, wird der Zählerwechsel von den Stadtwerken Emmendingen kostenlos ausge­führt. Vor der Installation einer Anlage muss die Erlaubnis des Eigentümers eingeholt werden, nur mit Zustimmung darf eine Anlage angebracht werden.

    Icon eines Wechselstrom-Zweirichtungszählers und eines Wechselstromzählers mit Rücklaufsperre

    Welche Risiken gibt es bei der Benutzung?

    Es ist nicht zulässig Plug-In-Anlagen über gewöhnliche Schuko-Steckverbindungen an den Stromkreis des Hausnetzes anzuschließen, hier besteht die Gefahr eines Leitungsbrandes. Vor dem Kauf einer solchen Anlage sollten Sie sich informieren, ob die Anlage den entsprechenden Sicherheitsnormen entspricht. Diese veröffentlicht der Branchenverband BDEW.


  • Plug-In-Anlagen nicht über Schuko-Stecker anschließen!

  • Für den Betrieb ist ein Zwei­richtungszähler oder ein rücklaufgesperrter Zähler notwendig!

  • Die Anlage muss beim zuständigen Netz­betreiber gemeldet werden!

Bei Fragen zur Anmeldung und zum Betrieb von Plug-In Anlagen wenden Sie sich an Daniel Binkert unter Telefon 07641/46899-52 oder d.binkert@swe-emmendingen.de

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Die Beauftragung eines Elektrikers ist nicht erforderlich, wenn die Mini-PV-Anlage über eine Gesamtleistung von max. 600 W verfügt und mittels Energiesteckvorrichtung angeschlossen wird.

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